...schau doch mal rein...

Evangelisch-methodistische Kirche Waiblingen-Hegnach

So 29. April - 10:00 Uhr
Gottesdienst
Pastor Dieter Jäger
Friedenskirche Hegnach
So 6. Mai - 10:00 Uhr
Gottesdienst
Lothar Steeb
Gemeindehaus Neckarrems
So 13. Mai - 10:00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl
Dieter Jäger
Friedenskirche Hegnach
So 20. Mai - 10:00 Uhr
Gottesdienst zum Pfingsfest
Dieter Jäger
Gemeindehaus Neckarrems
Dienstag, 24. April 2018
HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Gott, der reich ist an Erbarmen, hat uns in seiner großen Liebe, die er uns entgegenbrachte, mit Christus zusammen lebendig gemacht, obwohl wir tot waren in unseren Verfehlungen ? durch Gnade seid ihr gerettet.

Risikobereite Mission

Interview mit Dr. Jens Hassfeld

Diospi Suyana - das Krankenhaus des Glaubens.
Ein Kurzbericht über das peruanische Missionsprojekt aus dem Jahr 2012.

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Dr. Jens Hassfeld arbeitet als Gynäkologe in Diospi Suyana, im Interview berichtet er über seine Beweggründe für diesen Missionseinsatz und welche Risiken dabei zu bewältigen waren und sind.


Predigt

Download MP3Interview mit Dr. Jens HassfeldRisikobereite Mission ist heute das Thema – aber nicht so sehr mit Blick auf das, was wir vorher im Interview von Jens Hassfeld gehört haben, sondern mehr mit Blick auf das, was uns betrifft, was sozusagen vor unserer Haustür liegt.

Wir haben vorher die Geschichte von Phillipus und dem Kämmerer aus dem Morgenland gehört. Eine wirklich schöne Geschichte von damals - aber wie wäre das heute? Philippus ließ sich ja von Gott rufen – und ist diesem Ruf gefolgt. Das wirklich Ungewöhnliche ist für mich dabei nicht, dass Philippus diesem Ruf gefolgt ist, sondern was Philippus dabei überwunden hat.

Stellt euch das doch bitte einmal vor. Phillippus ist zu einem fremden Mann auf den Wagen gestiegen – wer von euch würde denn in ein fremdes Auto steigen – oder zu jemand Fremdem in die Wohnung gehen, nur weil Gott das scheinbar sagt? Aber damit nicht genug. Der Fremde war nicht nur fremd,er war auch noch ganz anders als Philippus. Philippus, das zeigt der Name war Grieche – und damit – ich sag’s jetzt mal so – ein armer, wenn auch mäßig gebildeter Südeuropäer, der irgendwie zu Jesus gekommen ist. Ob er ursprünglich Jude war, wissen wir nicht –aber wahrscheinlich hat er schon bevor er zu Jesus gekommen ist, an den Gott Israels geglaubt. Die Juden damals nannten solche Leute: Gottesfürchtige. Sie suchten und fragten nach Gott.

AnspielGanz anders der Mann auf dem Wagen: Seinen Namen kennen wir nicht, wir wissen nur seinen Titel: Kämmerer – Geldverwalter – aus dem Morgenland, aus dem Land wo die Sonne aufgeht, dem Osten, vielleicht aber auch aus Afrika. Sicher dunkelhäutiger als Philippus – und bestimmt sah man ihm an,dass er vermögend war. Sonst hätte er sich wohl auch die Schriftrollen nicht kaufen können. Wer von uns, würde zu jemand ins Auto steigen oder gar nach Hause gehen, den er nicht kennt – und der so anders ist als man selbst?

Zwei Kapitel später habe ich in der Apostelgeschichte nochmal eine Geschichte gefunden, die dieses Thema aufgreift – und grundsätzlicher behandelt und mehr Fragen aufwirft, die jede und jeden von uns betreffen. Von daher möchte ich heute diese lange Geschichte lesen – unterbrochen von Fragen, deren Antworten ich euren Gedanken anbefehle.

 

Apostelgeschichte 10, 1-2

  • Kornelius war ein Gottsucher.
  • Kenne ich Menschen, die Gott bewusst oder unbewusst suchen?
  • Wenn JA, wer ist das – sehe ich ihn oder sie vor mir?
  • Wenn NEIN, glaube ich, dass es solche Menschen gibt, die bewusst oder unbewusst nach Gott fragen?

Apostelgeschichte 10, 3-6

  • Petrus soll für Kornelius zur Hilfe, zur Gebetserhörung werden. Kannst du dir vorstellen, dass Gott heute noch Menschen beruft, die für andere zur Gebetserhörung, zum Suchen und Finden-Helfer werden?
  • Kannst du dir auch vorstellen, dass du das sogar bist, obwohl du öfters das Gefühl hast, selbst Hilfe zu benötigen?

Apostelgeschichte 10, 7-10

  • Mit seiner Vision will Gott Petrus etwas zeigen.
  • Kennst du dieses Gefühl auch, dass Gott an irgendeiner Stelle deines Lebens dir ganz persönlich etwas zeigen will?
  • Vielleicht durch das Lesen der Bibel, vielleicht im Gebet, vielleicht durch ein Lied, vielleicht im Gottesdienst, oder ...?

Apostelgeschichte 10, 11-16

  • Manchmal ist die Stimme Gottes ungewöhnlich.
  • Was könnte diese Geschichte mit dem heutigen Thema „Risikobereite Mission" zu tun haben?

Apostelgeschichte 10, 17-18

  • Petrus und seine Freunde mussten, nach all dem, was sie bisher erlebt hatten Angst haben, dass die Fremden ihn gefangen nehmen wollten.
  • Kennst du solche Ängste auch, wenn Menschen von dir etwas wollen – und du (noch) nicht weißt, was es ist?

Apostelgeschichte 10, 19-20

  • Gott begegnet Petrus in seiner Angst – hast du das auch schon erlebt?
  • Was war die Konsequenz daraus in deinem Leben?

Apostelgeschichte 10, 21-26

  • Hier wird ein besonderes Verhältnis beschrieben: das zwischen dem Hilfesuchenden und dem Helfer.
  • Was spürst, fühlst und denkst du, wenn du das hörst?

Apostelgeschichte 10, 27-29

  • Petrus überschreitet Grenzen, weil Gott es ihm gezeigt hat.
  • Welche Grenzen könnten wir aufgrund des biblischen Zeugnis überschreiten, um Menschen zu helfen?

Apostelgeschichte 10, 30-35

  • Hier erkennt Petrus, dass sich alles ineinander fügt und erfüllt.
  • Hast du solch eine Erkenntnis auch schon mal gehabt?
  • Vielleicht als Mensch, dem so geholfen wurde?
  • Vielleicht als Mensch, der so helfen konnte? 

Apostelgeschichte 10, 36-43

  • Eine klare Botschaft, die Petrus da verkündet – sie beschreibt die Bedeutung von Jesus, von seinem Leben und Sterben, von seinem Tod und seiner Auferstehung und lässt die eigene Beziehung zu ihm nicht außen vor.
  • Rede ich anderen „Nichtjuden“ gegenüber ebenso von Jesus Christus und meinem Glauben an ihn?
  • Oder scheue ich mich davor?
  • Aus welchen Gründen auch immer?

Apostelgeschichte 10, 44-48

  • Petrus nimmt diese Menschen in die Gemeinde auf – ganz und gar.
  • Wäre ich in diesem Ausmaß dazu auch bereit?
  • Wäre ich bereit, zu tun, was Petrus getan hat?
  • Ungewöhnliche Wege zu beschreiten, um Menschen zu helfen?